Der Arztbesuch

Arztbesuch bei Impotenz In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Männer unter Erektionsstörungen, die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher liegen. Trotzdem gilt Erektile Dysfunktion weiterhin als Tabuthema. Von einer Erektelen Dysfunktion spricht man im medizinischen Sinne dann, wenn ein Mann über einen längeren Zeitraum (etwa 6 - 7 Monate) nicht in der Lage ist, eine für den Geschlechtsakt notwendige Steife des Glieds zu erlangen oder diese nicht lange genug halten zu kann, um den Akt zu vollenden. Hierbei muss bei etwa 70% der Versuche keine ausreichende Erektion zustande kommen. Bei kurzzeitigen Störungen der Erektionsfähigkeit spricht man dagegen nicht von einer Erektelen Dysfunktion.

Bei einer Erektilen Dysfunktion erlangt der Penis keine ausreichende Steifigkeit mehr, um den Geschlechtsakt zu vollziehen. Der Grund liegt in der nicht ausreichenden oder zu schnell endenden Blutversorgung der Schwellkörper im Penis. Dies kann, wie schon eingangs erwähnt, mehrere Ursachen haben. Die Medizin ist heute auf dem Kenntnisstand, dass einer Erektilen Dysfunktion zumeist multiple Ursachen zugrunde liegen.Das „Nicht-können“ ist für Männer gleichzeitig ein Verlust der Männlichkeit. Da das Vorliegen einer Erektilen Dysfunktion vielfältige Ursachen haben kann, müssen diese von verschiedenen Seiten abgeklärt werden.

Besonders organische Ursachen sollten schnellstmöglich von einem Facharzt geklärt werden, da Erektionsstörungen auch gefährliche Vorboten anderer Erkrankungen sein können. Zu viele gesundheitliche Faktoren können das Entstehen einer Erektilen Dysfunktion begünstigen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nervenerkrankungen, arterielle Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus, Multiple Sklerose und weitere. Ein Gang zum Arzt ist alleine aus diesen Gründen unbedingt angeraten!

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Bereiten Sie sich auf den ersten Arztbesuch vor

  • Informieren Sie sich über mögliche Ursachen, Behandlungs- und Diagnosemethoden. Die Beschäftigung mit dem Thema kann Ihnen helfen, offen über das Thema zu reden.

  • Sie helfen sich selbst, indem Sie Ihr Problem niederschreiben, es ordnen und reflektieren. Notieren Sie sämtliche Veränderungen in Ihrem körperlichem oder psychischem Wohlergehen.

  • Sollten Sie in einer festen Beziehung leben, ist ein partnerschaftlicher Umgang mit dem Problem Erektiler Dysfunktion von sehr großer Bedeutung. Treffen Sie die Vorbereitungen gemeinsam mit Ihrer Partnerin. Durch einen verständnisvollen und offenen Umgang mit Erektionsproblemen lässt sich so manch „Gordischer Knoten“ lösen. Es ist auch sehr hilfreich, wenn Ihre Partnerin Sie zum Arztbesuch begleitet.

  • Nehmen Sie - zum Arztbesuch - sämtliche Beipackzettel von Medikamenten mit, die Sie derzeit einnehmen.

Sie sind nicht alleine - Zahlen und Fakten

Ca. 152 Mio. Männer sind weltweit von einer Impotenz (ED – Erektile Dysfunktion) betroffen. So besagen es Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Umgangssprachlich sind mit Impotenz in der Regel Erektionsstörungen gemeint - der Penis wird nicht hart genug oder die Erektion kann nicht ausreichend lange beibehalten werden, um eine vollkommene sexuelle Befriedigung zu erlangen.

Allein in Deutschland sind rund vier bis sechs Mio. Männer im Alter zwischen 30 und 70 Jahren von einer Impotenz betroffen. Die Wahrscheinlichkeit einer Störung der Potenz steigt mit dem Alter merklich an. Eine medizinische Studie ließ erkennen, dass bis zum Alter von 40 Jahren nur jeder 30. befragte Mann unter einer Potenzstörung litt. Betrachtet man die Altersgruppe von 40 – 70 Jahren, so sind es bereits 50 Prozent.

Die Dunkelziffer wird weitaus höher vermutet, denn bei der Studie handelte es sich um offizielle Zahlen. Generell ist von einer Rate auszugehen, die etwa zwei- bis dreimal so hoch liegt. Somit würden allein in Deutschland ca. 12 bis 18 Mio. Männer von einer Impotenz betroffen sein, und zwar immer, oft oder zumindest zeitweise.

Durch diese erstaunlichen Zahlen lässt sich eindeutig erkennen, dass eine Impotenz auf keinen Fall eine „Einzelerscheinung“ darstellt – im Gegenteil: die Situation kommt sehr häufig vor. Dennoch ist es in der heutigen Zeit möglich, mit einer derartigen Situation positiv umzugehen, und zwar durch den Einsatz von erektionsfördernden Hilfsmitteln (Potenzmittel) und Medikamenten.